Parodontologie

Parodontologie Bild von Fotolia 38548242Parodontitis ist eine weit verbreitete Erkrankung des Zahnhalteapparates, durch die mehr Zähne verloren gehen, als durch Karies. Durch schädliche Bakterien in Zahnbelägen und Zahnstein wird eine Entzündung hervorgerufen, durch die es zur Bildung von Zahnfleischtaschen kommt, in denen sich die krankheitsauslösenden Keime weiter vermehren können und zum Rückgang des Zahnfleisches und Abbau des Knochengewebes führen. 

Bei der Parodontitis-Behandlung werden die Zahnfleischtaschen gründlich gereinigt; häufig ist eine begleitende Antibiotikum-Therapie sinnvoll; dazu wird vor der Behandlung ein Abstrich aus den Zahnfleischtaschen entnommen, um die vorhandene Bakterienflora genau bestimmen zu können.

Eine weitere Möglichkeit besteht in einer antiseptischen Therapie. Dazu wird ein Medikamententräger in die Zahnfleischtasche eingesetzt, der über einen längeren Zeitraum antibakterielle Wirkstoffe abgibt. Nähere Informationen dazu sehen Sie auf der Seite www.periochip.de.

Durch die Erkrankung verloren gegangenes Knochengewebe kann in manchen Fällen mit Knochenersatzmaterial chirurgisch wieder aufgebaut werden.

Wichtig ist, dass nach der Behandlung regelmäßige Nachkontrollen und Nachreinigungen durchgeführt werden, damit eine erneute Infektion verhindert werden kann.